Rückführung in frühere Leben

1. Was ist eine Rückführung?

Eine Rückführung verläuft ähnlich ab, wie eine Hypnosesitzung. In einer Hypnosesitzung findet oft eine Regression (Rückführung) in die Kindheit statt, in einer Rückführung geht man noch ein Stück weiter „zurück“ – von diesem in ein früheres Leben.
Es gibt die Möglichkeit mit bestimmten Fragestellungen in die Rückführung zu gehen. Denkbar sind z.B. folgende Fragestellungen:

  • Warum gerate ich immer an den selben Partnertyp?Alter Baum - gemalt von ianeart.de
  • Warum habe ich so große Angst vor Ratten?
  • Warum habe ich immer Angst, mein Haus könnte abbrennen?
  • Warum fühle ich mich in Italien immer so wohl?
  • Warum habe ich mit der Familie meiner Frau so große Probleme? etc.

Man kann aber eine Rückführung auch ganz offen gestalten und schauen, welches Leben kochkommen möchte. Es wird immer ein Leben sein, dessen Themen eng mit dem aktuellen in Zusammenhang steht. Der Rückführungstherapeut sollte vorher natürlich einen Überblick bekommen haben über die wichtigen Dinge im Leben und die wichtigen Personen des jeweiligen Patienten. So kann man während der Rückführung gezielt Fragen stellen und wichtige Informationen herausfinden. Am Besten Sie machen sich im Vorhinein eine Liste mit allen wichtigen Verwandten und Freunden, die Sie mir dann geben können.

Im Grunde lenkt der Therapeut das Boot des Patienten sicher durch die Rückführung, da der Patient beschäftigt ist, die Bilder wahrzunehmen und wiederzugeben.

Weiterhin sorgt der Therapeut für einen sanften Übergang in das frühere Leben sowie ein sanftes Zurückkehren in das derzeitige Leben. Die Patienten erleben die Rückführung meist als ein sehr intensives Erlebnis, dass eine nachhaltige Wirkung auf das derzeitige Leben hat.

Oft werden Fragen beantwortet und Zusammenhänge erkannt, die dem Bewusstsein vorher nicht zugänglich gewesen wären. Es können sehr positive aber auch negative Emotionen und Erlebnisse hochkommen. Aufgabe des Therapeuten ist es, zu spüren, wann man den Patienten um ein traumatischen Erlebnis herummanövriert und wann es gut ist, es teilweise noch einmal zu spüren. Der Fokus liegt dabei auf einem positiven Gesamterlebnis.

2. Was ist ein Nahtod-Erlebnis?

Wenn Sie an den Tod denken, welche Emotionen kommen da hoch? Viele Menschen bekommen mit fortschreitendem Lebensalter immer mehr Ängste, was den Tod angeht, da in unserer Kultur und Religion der Eindruck vermittelt wird, dass nach dem Tod alles zu Ende sei.
Welchen Sinn hätte dann unser Leben gehabt? Es gibt Literatur, die voll ist mit Schilderungen von Nahtod-Erlebnissen. Die Schilderungen sind sehr individuell und verschieden, aber es tauchen immer wieder Übereinstimmungen auf. Nahe Verwandte oder Freunde, die bereits verstorben waren, empfingen die „Neuankömmlinge“ voller Liebe. Viele berichten von einem unglaublichen Glücksgefühl, einem angenehmen hellen Licht und dem Gefühl, dass es eine höhere Macht geben könnte, dessen Liebe sich unbegrenzt anfühlt. Einige der Verstorbenen berichten, dass sie ihren Körper von „oben“ betrachtet haben und können alles wiedergeben, was während einer Operation oder Rettungsaktion gesprochen oder getan wurde. Skeptiker entgegnen, dass das Nervensystem verrückt spielt und alles der Phantasie entsprungen sei.

Es gibt aber auch detaillierte Schilderungen eines Nahtod-Erlebnisses von Menschen, die eigentlich vollständig erblindet waren und nicht sehen konnten. In dem nicht körperlichen Zustand konnten sie jedoch alles „sehen“ und später – zurückgekehrt in ihrem Körper – alles im Detail berichten. Es gibt Menschen, die versichern, dass es während eines Nahtod-Erlebnisses keine Schmerzen gibt, keine gesprochenen Wörter, sondern Kommunikation über Gedanken.
All diese Schilderungen können zu dem Schluss führen, dass nach dem Tod noch etwas auf die Verstorbenen wartet und jeder Tod auch gleichzeitig der Übergang in eine andere Welt ist. So gesehen ist der Tod eben dochh wieder eine Geburt in eine neue Welt.

3. Wer kann eine Rückführung machen?

Das kann man im Vorhinein nicht sagen. Die meisten Patienten kommen mit der richtigen Führung und Entspannung sehr gut in ein früheres Leben. Es hängt sicherlich sehr mit der ehrlichen Offenheit der Person zusammen. Es kann von Vorteil sein, wenn man geübt ist in meditativen Techniken oder schonmal vorher eine Hypnose oder Rückführung erlebt hat. Dies ist jedoch keine Voraussetzung.

Bei einem kleinen Prozentsatz gelangt man nicht in ein früheres Leben, da das Tor verschlossen bleibt. Dafür kann es mehrere Gründe geben. Manchmal ist es notwendig vorher eine Regression in die Kindheit zu machen, bevor man sich ein früheres Leben anschaut. Dies hat alles Gründe und man sollte nicht enttäuscht sein und es zu einem späteren Zeitpunkt erneut versuchen.

Eine Rückführung sollte nie aus reiner Neugierde gemacht werden. Die innere Haltung sollte respektvoll und demütig sein, denn es kann ein sehr einschneidendes Erlebnis werden.

Bei starken psychischen Erkrankungen, wie der Schizophrenie führe ich keine Rückführungen durch. Auch bei Schwangeren führe ich keine Rückführung durch. Wenn Sie unsicher sind, ob sie eine Rückführung machen können, fragen Sie einfach nach.

Sie möchten eine Rückführung in ein früheres Leben erfahren? Rufen Sie mich gern unter 0221-97136110 an oder verwenden Sie das Kontaktformular, damit ich Sie zurückrufen kann.

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